Präsident Petr Pavel und Erzbischof Stanislav Přibyl besuchten die Baustelle der neuen Kirche und des Gemeindezentrums in Neratovice

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Die Baustelle der neuen Kirche der Heiligsten Dreifaltigkeit und des Gemeindezentrums Kardinal Josef Beran in Neratovice durfte hohen Besuch begrüßen: Der Präsident der Tschechischen Republik, Petr Pavel, kam gemeinsam mit dem neu ernannten Erzbischof Stanislav Přibyl auf die Baustelle. Begleitet wurden sie von Vertretern der Stiftung des Neratovicer Gemeindezentrums, dem Architekten des Projekts Zdeněk Fránek sowie Vertretern der Unternehmen HSF System, PURPOSIA Group und Coral Construction Technologies.
Der Besuch bot die Gelegenheit, nicht nur den aktuellen Stand der Bauarbeiten vorzustellen, sondern vor allem die Idee und den Auftrag des Projekts, das künftig als geistliches, kulturelles und gemeinschaftliches Zentrum für die gesamte Region dienen soll.

 


Ein Ort für kommende Generationen
Während des Rundgangs lernten die Gäste die Geschichte des Projekts, seine architektonische Gestaltung und die Vision kennen, die dahintersteht. Teil der Präsentation war auch die Geschichte der mehr als zehnjährigen Bemühungen der örtlichen Pfarrei und der Stiftung, einen Raum zu schaffen, der den Bedürfnissen der heutigen Gesellschaft entspricht und zugleich ein würdiges Zuhause für künftige Generationen bietet.
Wie bei der Begegnung zur Sprache kam, befand sich noch vor wenigen Jahren an der Stelle des heutigen Baus ein verwahrlostes, ungenutztes Gelände. Heute entsteht hier ein einzigartiges Werk, das Architektur, moderne Technologien und Gemeinschaftsleben miteinander verbindet.
Das Projekt ist nicht nur eine Antwort darauf, dass es in Neratovice seit Langem keine Kirche gibt, sondern auch auf den Bedarf an hochwertigem öffentlichem Raum für Begegnung, Bildung, kulturelle Veranstaltungen und das tägliche Gemeinschaftsleben.

 


Architektur, die verbindet
Der Architekt des Projekts, Zdeněk Fránek, stellte den Besuchern den Grundgedanken des Baus und seine Symbolik vor. Kirche und Gemeindezentrum sind als zwei miteinander verbundene Gebäude konzipiert, die ein harmonisches Ganzes bilden.
Zum künftigen Areal werden nicht nur der liturgische Raum gehören, sondern auch ein Mehrzwecksaal, Bildungsräume, ein Café, Räume für das Vereinsleben und das Pfarrhaus. Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, der ganz selbstverständlich der breiten Öffentlichkeit dient, unabhängig von Alter oder Lebenssituation.


Zukunftstechnologie auf der Baustelle
Großes Interesse weckten auch die Vorführungen zum 3D-Betondruck, der im Rahmen des Projekts aktiv erprobt wird. Die Gäste konnten Musterelemente besichtigen, die mit dieser Technologie gefertigt wurden, und sich über die Möglichkeiten ihres Einsatzes beim Bau des Pfarrhauses und des Glockenturms informieren.
Gerade die Verbindung traditioneller sakraler Architektur mit modernsten Bauverfahren macht das Projekt zu einem der interessantesten zeitgenössischen Bauwerke seiner Art. Die 3D-Drucktechnologie ermöglicht Formen und Konstruktionselemente, die mit herkömmlichen Methoden nur schwer umsetzbar wären, und eröffnet zugleich neue Möglichkeiten für ein effizienteres Bauen.
 

Ein Werk, das durch Zusammenarbeit entsteht
Während des Besuchs wurde immer wieder betont, dass das Projekt weit mehr ist als der Bau einer neuen Kirche. Es ist das Ergebnis der Zusammenarbeit vieler Menschen, Organisationen und Partner, die die gemeinsame Vision teilen, in Neratovice ein neues Zentrum des Gemeinschaftslebens zu schaffen.
An der Umsetzung wirken die Pfarrei, die Stiftung, Fachleute aus Architektur und Bauwesen, Technologiepartner, Ehrenamtliche sowie Hunderte einzelner Spenderinnen und Spender mit. Gerade ihre Unterstützung macht es möglich, dass das Projekt Schritt für Schritt konkrete Gestalt annimmt.
Der Besuch des Staatspräsidenten und  des Herrn Erzbischofs ist für das gesamte Projekt eine bedeutende Anerkennung der bisherigen Arbeit und zugleich eine Ermutigung für die weiteren Bauabschnitte.

 

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